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Mit ihrer Freizeit wissen viele Jungendliche nichts besseres anzufangen, als auf Parkbänken rumzusitzen und sich untereinander oder mit Fremden gegenseitig anzupöbeln, während Andere wiederum ihr Zimmer und das heiß geliebte Online-Game nicht verlassen.

  • Doch woran liegt das?
  • Was kannst du als Jugendlicher mit der ganzen freien Zeit anfangen?
  • Wie können die Eltern darauf Einfluss nehmen?

Außerschulische Tätigkeiten für Jugendliche

Eine sinnvolle Beschäftigung kann Abhilfe schaffen

Die erste Frage an dieser Stelle lautet wohl: Soll das Hobby mehr mit dem Kopf oder doch mit dem Körper ausgeübt werden?
Die einzige Möglichkeit, das herauszufinden, ist eine ausführliche Unterhaltung mit Ihrem Kind bzw. Elternteil. Tauschen Sie sich über Interessen und Talente aus, es gibt für jeden Geschmack das passende Hobby.
Behalten Sie dabei stets im Hinterkopf:

Jeder Mensch ist einzigartig. Nur weil Opa Akkordeon spielte, muss Enkel das nicht ebenfalls wollen.

Hobbys, die den Körper fordern

Jeder Mitteleuropäer wird hier in erster Linie an Ballsport denken, wie etwa Fußball, Hockey oder Handball. Der Wettkampf im Team stellt aber nur eine Möglichkeit von vielen dar, überschüssige Energien sinnvoll zu nutzen, soziale Kontakte herzustellen und nebenher den Körper fit zu halten.

teamsportEine Alternative wäre der Einzelwettkampf wie im Tischtennis, dem Kraftsport oder der Leichtathletik. Hier ist der Jugendliche auf sich allein gestellt und kann ein besseres Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln.

Eine weitere Möglichkeit wäre zum Beispiel das Erlernen eines Kampfsports. Die komplexen Bewegungsabläufe fordern Koordination und Gleichgewichtssinn auf einer sehr hohen Ebene heraus. Ein positiver Nebeneffekt vom Kampfsportverein ist, dass Selbstverteidigungstrainer meist auch gute Tipps zur Gewaltprävention parat haben.

Infos zu den Vereinen, welche Sport für Kinder und Jugendliche Anbieten finden Sie im Internet – für Wien etwa hier: https://www.wien.gv.at/freizeit/sportamt/verein/sportarten.html

Falls der Wettkampf Ihrem Kind nicht liegt, wäre Tanzunterricht ein Alternative. Die komplexen, ausdrucksstarken Tänze fordern eine hohe Körperbeherrschung und schaffen Vertrauen zwischen den Tanzpartnern. Bei Gruppentänzen kommt auch die soziale Komponente nicht zu kurz. Das Problem bei Jungs ist hier meist ihre Sorge um den eigenen Ruf in der Gruppe.
Andere Optionen wären Mitgliedschaften bei gemeinnützigen Organisationen. Beispiele hierfür sind Feuerwehr, rotes Kreuz oder THW.

Hobbys, die den Geist fordern

In dieser Kategorie gibt es ebenfalls mehr Möglichkeiten als nur den Denkspielklassiker Schach. Besonders wenn ein körperliches Hobby nicht in Frage kommt, z.B. wegen einer Krankheit oder weil kein Verein vorhanden ist, können die folgenden Beschäftigungen Wunder wirken.

jugendliche-tanzkursBesteht vielleicht Interesse an Musik, dann könnte Gesangsunterricht Wirkung zeigen. Das Erlernen der Atemtechniken und das Halten der Töne fordert nicht nur die Stimme, sondern den ganzen Körper heraus.

Alternativ dazu besteht auch die Option, ein Instrument zu erlernen. Die Qual der Wahl reicht vom Keyboard bis zum schottischen Dudelsack. Ein Musiklehrer wird Sie hier sicherlich beraten.
Weitere nicht-körperliche Hobbys wären etwa das Lesen von Büchern, Schreiben von Geschichten, Kochen und Backen oder der Kreativzirkel.

Infos hierzu gibt’s zum Beispiel auf folgenden Internetseiten:

Fazit: Den Anfang machen

Finden Sie den richtigen Ansatzpunkt, um das erste Interesse zu wecken. Erfahrene Trainer und Lehrer werden möglicherweise verborgene Talente entdecken, so dass Sie sich noch wundern, wie ausdauernd Ihr Kind sein kann.

Das Wichtigste: Seien Sie kreativ! Woher soll er oder sie das sonst lernen?